Einkommensgrenzen

Übersicht über verschiedene wichtige Einkommensgrenzen:

Kindergeld
Die Einkommensgrenze beim Kindergeld ist weggefallen. Seit 2012 gilt folgende Regelung: Kinder nach erstmaliger Berufsausbildung oder nach dem Erststudium erhalten nur dann noch Kindergeld, wenn sie keiner anspruchsschädlichen Erwerbstätigkeit nachgehen, das bedeutet keine Erwerbstätigkeit von mehr als 20 Wochenstunden.

Kinderzuschlag
Für Elternpaare beträgt die Mindesteinkommensgrenze 900 Euro, für Alleinerziehende 600 Euro. Gleichzeitig darf das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen die Höchsteinkommensgrenze nicht übersteigen.
Die Höchsteinkommensgrenze setzt sich aus dem elterlichen Bedarf im Sinne der Regelungen zum Arbeitslosengeld II und dem prozentualen Anteil an den angemessenen Wohnkosten (Bemessungsgrenze) sowie dem Gesamtkinderzuschlag zusammen.

Elterngeld
Bei einem Einkommen zwischen 1.000 und 1.200 Euro ersetzt das Elterngeld das nach der Geburt wegfallende Einkommen zu 67 Prozent. Für Nettoeinkommen über 1.240 Euro vor der Geburt des Kindes sinkt die Ersatzrate des Elterngeldes von 67 auf 65 Prozent. Es werden maximal 2.770 Euro als maßgebliches Einkommen berücksichtigt.
Für Geringverdiener mit einem Einkommen unter 1.000 Euro vor der Geburt des Kindes steigt die Ersatzrate schrittweise auf bis zu 100 Prozent: je geringer das Einkommen, desto höher die Ersatzrate.

Familienversicherung
Studierende, die über ihre Eltern in der kostenfreien Familienversicherung versichert sind, müssen ebenfalls auf Einkommensgrenzen achten. Das Einkommen darf nicht 405 Euro im Monat bzw. bei Einkommen aus einem Minijob nicht 450 Euro im Monat überschreiten.

BAföG
Bis zu 400 Euro im Monat können Auszubildende hinzuverdienen ohne, dass dies zu einer Reduzierung der BAföG-Zahlung führt.

Nicht steuerpflichtige Stipendien werden bis auf 300 Euro im Monat angerechnet, mit Ausnahme zweckgebundener Anteile. Mehr Infos darüber beim BAföG-Amt.